Unser Debüt-Album "Armenische Tänze" ist hier kaufbar.

Das zweite Album "Armenische Tänze" gibt es unter anderem bei Amazon.

Das Cologne World Jazz Ensemble spielt Weltmusik im Jazzgewand, klassische Folklore mit improvisierten Elementen. Während das Ensemble sich auf der ersten CD „Armenische Tänze“ ausschließlich mit armenischen Volksliedern beschäftigte, bearbeiteten die Musiker für das zweite Album „Lullabies & Other Stories“ Wiegenlieder und Volkslieder aus den Herkunftsländern aller Bandmitglieder: Armenien, Deutschland und Weißrussland. Sie erklingen in sowohl experimentierfreudigen als auch phantasievollen Bearbeitungen. Von der Thematik inspiriert sind außerdem einige Eigenkompositionen entstanden. Die eigenen Bearbeitungen der historischen armenischen Melodien bieten vollkommen neue Aspekte, sowohl für westliche als auch für armenische Hörer. Für die einen bedeutet es, Musik aus einer unbekannten, nichtsdestotrotz wertvollen Kultur kennenzulernen, für die anderen, zumeist Armenier, stellen sich traditionelle Lieder auf eine ganz unkonventionelle Art und Weise dar. Doch nicht traditionell, wie von den alten Meistern vorgetragen, sondern frisch und wagemutig hat man sich den traditionellen Themen genähert. Ein besonderes Anliegen war die Bearbeitung von Sari Gelin, weil die Herkunft dieses Liedes in einigen Ländern durchaus umstritten ist. Das Quartett findet eine klare Antwort darauf: Mit einem Zitat aus Beethovens Neunter Sinfonie "Alle Menschen werden Brüder" wird ein Zeichen für Frieden und Völkerverständigung gesetzt. Die Beschäftigung mit Volksliedern, hat mehrere Gründe. Interesse und Spaß an der alten und für viele unbekannten Kultur, dem Experimentieren mit Volksliedgut, dem Zusammenführen verschiedener Stilrichtungen stehen sicherlich auf der einen Seite. Doch ein weiterer und viel innigerer Beweggrund war wohl der eigentliche Antrieb, Sehnsucht. Sehnsucht nach Wurzeln, die wohl jeder Mensch in sich trägt und die ihm umso mehr bewusst werden, je ferner er sich der Heimat aufhält.